Gebrochene Wortkaskaden im Herzen einer neuen Welt fließen aufs Papier - Schreiben ist Neues erschaffen
Donnerstag, 31. März 2016
Schreibimpuls: Helden
Helden werden nicht einfach geboren. Helden entstehen. Wie der Phönix aus der Asche erstehen sie in Zeiten auf, die von Finsternis erfüllt sind. Zeiten, in denen wir nicht zu hoffen wagen, alles verloren scheint und wir nur auf den einen Menschen warten, der uns erlösen wird.
Helden können ganz normale Menschen sein, die unter uns leben und genauso wenig ausrichten können wie wir. Sie haben Familie, Freunde, ein Leben und genauso Träume, Wünsche, Hoffnungen und Ängste. Dann geschieht etwas, ein Schicksalsschlag, der alles verändert. Es mutet geradezu grausam an, dass sie erst aus ihrer vertrauten Umgebung hinein in einen Weg des Leidens gerissen werden müssen, um uns alle zu retten. Etwas zerbricht dabei - das ist unausweichlich. Doch etwas anderes wächst und wenn der Held seinem neuen Weg treu bleibt, wird es stärker.
Stärker als all das Leid - in ihm und was er zu beseitigen sucht.
Helden werden nicht immer nur gefeiert und verehrt. Es gibt Helden, um deren Existenz wir nicht wissen und die uns doch täglich vor Dingen bewahren, die uns zerstören würden. Und es gibt Helden, die auf den ersten Blick nicht als Helden erscheinen. Die Schlimmes tun mussten, um noch Schlimmeres zu vermeiden. Die zu Maßnahmen greifen mussten, die wir nicht verstehen und nicht gutheißen können. Trotzdem sind es Helden - selbst wenn wir sie nicht als solche sehen.
Helden sind nicht immer furchtlos und unbesiegbar. Sie besitzen Schwächen und können Angst empfinden.
Helden werden nicht geboren. Sie sind Lichtgestalten in finsteren Zeiten. Und um Licht zu werden, müssen sie erst durch die Dunkelheit gehen.
[Soundtrack beim Klick auf das Bild: Audiomachine - When It All Falls Down]
Donnerstag, 24. März 2016
Update - Aktueller Stand
Nach längerer Abwesenheit kommt hier nun der aktuelle Statusbericht.
Wie es weitergeht
Die letzten drei Wochen habe ich mit meinem Praktikum verbracht, weshalb ich in dieser Zeit weder besonders oft zum Schreiben noch zum Bloggen gekommen bin. Leider. Ich hasse solche längeren Aussetzer - mir fällt es dann immer so schwer, wieder ordentlich rein zu kommen. Und das kurz vor Ende der Rohfassung. Und kurz nachdem ich mit dem Bloggen überhaupt angefangen habe.Nun ja, jetzt wird es hier jedenfalls allmählich weiter gehen. Da ich noch eine Hausarbeit schreiben muss und ein Portfolio, kann das aber noch eine kleine Weile dauern. Danach folgen wieder Artikel zum Thema Schreiben, Schreibimpulse und natürlich auch mein kleines Schreibtagebuch.
Das war im März: Leipziger Buchmesse
Am 19. März war ich mit meinem Mann auf der Leipziger Buchmesse. Da es mehr als nur voll war (ernsthaft, es war die Hölle) und wir irgendwie ziemlich planlos waren, haben wir nicht allzu viel gesehen. Es war aber trotzdem mehr als schön und wir haben uns vorgenommen, nächstes Jahr wieder hinzufahren. An einem Donnerstag oder so. Nicht mehr am Samstag. Ich wollte eigentlich mehrere Lesungen und Vorträge zum Thema Schreiben und Veröffentlichen sehen, habe in dem Gedränge aber so die Orientierung verloren, dass es mit kaum einem Programmpunkt geklappt hat. Da wir am gleichen Tag auch noch die fünf Stunden (!!!) wieder zurück gefahren sind, war ich zu Hause angekommen total müde. Aber glücklich, dabei gewesen zu sein.
Das kommt im April: Camp NaNoWriMo
Ich habe mich entschlossen, dieses Jahr mal am Camp NaNoWriMo teilzunehmen. Bisher habe ich weder beim Camp noch beim normalen NaNoWriMo mitgemacht, bin also dementsprechend gespannt wie es wird. Das Projekt, das ich erstellt habe, ist natürlich "Kind der Wüste", da ich mir aber ein Wortziel von 50.000 für den April gesteckt habe und sich die Rohfassung dem Ende nähert, wird es dann neben der Überarbeitung von "Kind der Wüste" mit dem nächsten Projekt weiter gehen. Eigentlich ganz gut so motiviert und zum Schreiben weiter getrieben zu werden, statt wieder aus dem Fluss zu kommen. Die meiste Zeit werde ich mir aber trotzdem zum Überarbeiten nehmen, da mein Herz im Moment sehr an "Kind der Wüste" hängt und ich es so weit wie möglich perfektionieren möchte. Und um nicht den Zugang zur Story und den Charakteren zu verlieren.Ich bin in einer Cabin mit einigen Leuten aus der Schreibnacht und freue mich schon sehr auf die gemeinsame Schreibzeit. Da es für mich wie gesagt das erste Mal ist, dass ich mit anderen zusammen schreibe, ist es auch eine Art Experiment, inwiefern sich das Schreiben in der Gruppe positiv auf mich und mein Schreiben auswirkt. Oder auch nicht, aber ich bin da doch recht zuversichtlich. Los geht es am ersten April. Im Schreibtagebuch werde ich dann berichten, wie es so läuft.
Pläne für "Kind der Wüste"
Wie bereits erwähnt nähert sich die Rohfassung von "Kind der Wüste" den letzten Kapiteln. Momentan schreibe ich an Kapitel 18 - habe gerade erst wieder richtig mit dem Schreiben begonnen nach meiner erzwungenen Pause während des Praktikums. Es wird mindestens noch Kapitel 19, 20 und 21 geben - wenn diese länger werden auch noch ein 22. Kapitel.Gerade zum Ende hin merke ich, wie wieder Selbstzweifel aufkommen. Ich versuche die aber direkt produktiv in die Geschichte einzubringen. Also nicht auf mich selbst, sondern auf mein Geschriebenes zu projizieren, zu gucken, wo der Punkt ist, der mich zweifeln lässt, was ich verbessern oder verändern sollte, damit es sich richtig anfühlt. Ich will am Ende das Gefühl haben, abgeschlossen und vor allem zufrieden zu sein. Erst dann kann ich mich, glaube ich, einem neuen Projekt zuwenden. Für die Überarbeitung habe ich mir schon ein ungefähres Vorgehen überlegt, will das aber noch präzisieren und ordentlich zu Papier bringen.
Außerdem möchte ich wohl doch Betaleser zu Rate ziehen. Nicht mehr als zwei oder drei Leute, die, während ich überarbeite, das Projekt parallel lesen. Das ist ein großer Schritt für mich persönlich, da ich mit der Weitergabe meiner Geschichten immer sehr zurückhaltend war und bin. Nicht, weil ich sie nicht teilen möchte. Und auch nicht, weil ich Angst vor Kritik habe - die will ich ja. Sondern ganz einfach, weil das Geschriebene etwas Persönliches ist und irgendwie zum Teil der eigenen Persönlichkeit geworden ist. Aus diesem Grund fällt es mir gerade bei Familie und Freunden schwer, mein Geschriebenes zu offenbaren. Die kennen mich, denen gegenüber bin ich am verletzlichsten. Trotzdem möchte ich mutig genug sein, diesen Schritt zu wagen.
Übrigens: Mein Mann liest mein Projekt durchaus - ich lese ihm daraus vor. Er und ich sind aber wieder so eng verbunden, dass das kein Problem für mich darstellt. Vielleicht könnte man es so beschreiben, dass ich ihm gegenüber zwar verletzlich bin, weil er mich kennt und alles Geschriebene auf mich beziehen könnte, ich ihm aber blind vertraue und deshalb weiß, dass er es nicht tun wird. Verrückt, die menschliche Gefühlswelt. Ich würde sie gerne immer so analysieren und verstehen können.
Samstag, 5. März 2016
Schreibtagebuch vom 21.02.2016 bis zum 27.02.2016
Da ich am letzten Sonntag nicht dazu gekommen bin die Ergebnisse meiner Schreibwoche zu veröffentlichen, habe ich für jeden Tag nur die Anzahl der Wörter aufgeschrieben. Ein Fazit gibt es trotzdem, in dem ich die Erfolge und Misserfolge dieser Woche zusammenfasse.
Im Moment habe ich Praktikum, weshalb ich diese Woche nicht schreiben konnte und nun nur das Wochenende dafür nutze. Mal sehen, wie stressig oder auch nicht es nächste Woche wird. Das Praktikum dauert nämlich noch zwei weitere Wochen, in denen ich wohl leider nicht so produktiv sein werde, wie ich gerne würde.
21.02.2016
2.251 Wörter geschrieben in Kapitel 16 (KdW)
22.02.2016
2.228 Wörter geschrieben in Kapitel 16 (KdW)
23.02.2016
2.573 Wörter geschrieben in Kapitel 16 (KdW) - Kapitel 16 vorläufig abgeschlossen
24.02.2016
2.278 Wörter geschrieben in Kapitel 17 (KdW)
25.02.2016
2.546 Wörter geschrieben in Kapitel 17 (KdW)
26.02.2016
596 Wörter geschrieben in Kapitel 17 (KdW)
27.02.2016
-
FAZIT:
Zwar habe ich nicht ganz das geschafft, was ich mir vorgenommen habe, ich bin aber trotzdem ganz zufrieden. Abgesehen von den letzten beiden Tagen, während denen ich mich auf das Praktikum vorbereiten musste und nicht schreiben konnte. Ich habe eine relativ schwierige Szene zu Ende gebracht, an der ich auch etwas tüfteln musste. Nun wird es noch schwieriger, da das Ende immer näher rückt. Im Großen und Ganzen bin ich mir der wesentlichen Punkte bewusst, weiß schon, seitdem ich das erste Wort geschrieben habe, wie die Geschichte enden wird. Trotzdem habe ich das Gefühl, dem unbedingt gerecht werden und einige Punkte überarbeiten zu müssen. Ich schätze, noch ungefähr fünf Kapitel und ich bin durch mit der ersten Fassung. Auf die Überarbeitung bin ich schon recht gespannt, will da strukturiert ran gehen und habe bereits einige Punkte auf der Verbesserungsliste. Den Prozess der Überarbeitung würde ich dann auch gerne hier reflektieren: Meine Fortschritte, woran ich alles arbeite, wie oft ich überarbeiten muss und auf welche Schwierigkeiten ich dabei stoße bzw. was mir geholfen hat, diese zu überwinden.
Wie bereits angekündigt, wird mein Projekt und mein Blog sich gedulden müssen, bis mein Praktikum zu Ende ist.
Montag, 22. Februar 2016
Katastrophenmanagement Schreibblockade - Wenn uns das eigene Projekt den Kampf ansagt
Gestern noch die besten Ideen entwickelt und fünftausend Wörter an einem Tag geschrieben, heute ist sie da: Die Schreibblockade. Schrecken und Geißel eines jeden Schreiberlings, manchmal der Todesstoß für Geschichten und immer zu den denkbar ungünstigen Zeitpunkten. Wenn die Schreibblockade erstmal da ist, geht einfach nichts mehr, wie wütend wir den Bildschirm des Computers oder das Blatt Papier auch anstarren. Die Wörter fließen nicht, die Geschichte ergibt plötzlich keinen Sinn mehr und unsere Charaktere haben sich gegen uns verschworen, uns den Kampf erklärt, zur Revolte aufgerufen - kurz: uns jeglichen Zugang verwehrt.
Schreibblockaden überstehen
Sie auszusitzen kann hilfreich sein, wenn wir etwas Abstand zu unserem Projekt brauchen, birgt aber auch die Gefahr, die schreibfreie Zeit zu sehr auszudehnen und dann schwer zum Schreiben zurückzufinden. Das Gegenteil, uns trotz Schreibblockade zu etwas zwingen zu wollen, ist weniger empfehlenswert. Im Endeffekt löschen wir die geschriebenen Absätze sowieso wieder oder ändern sie ganz und gar um. Außerdem sollte das Schreiben dem Schreiberling Freude bereiten.
Schreibblockaden bekämpfen
- Auf andere Art und Weise produktiv sein: In der Zeit, die wir zum Schreiben genutzt hätten, können wir trotzdem am Projekt weiterarbeiten: Steckbriefe erstellen, Karten zeichnen, ein bisschen plotten oder einfach nur träumen. Einerseits verlieren wir den Zugang zur Geschichte nicht, wenn die verhasste Schreibblockade vorbei ist und wir endlich weiterschreiben können. Andererseits wird sich diese Produktivität später auszahlen.
- Das bisher Geschriebene lesen oder lesen lassen: So bekommen wir wieder ein Gefühl für die Geschichte. Außerdem kann es motivierend wirken, etwas zu präsentieren, das unseren Gegenüber (hoffentlich) begeistert. Denn Begeisterung steckt an.
- Nicht aufgeben und jedes Mal aufs Neue ans Projekt setzen: Wenn wir im Abstand einiger Stunden versuchen, ob es nicht vielleicht doch mit dem Schreiben klappt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es tatsächlich funktioniert. So passen wir das Ende der Schreibblockade besser ab. Wir ziehen sie nicht unnötig in die Länge, indem wir denken, sowieso nichts zustande zu bringen.
- Den Grund für die Blockade finden und, wenn möglich, beseitigen: Manchmal hilft es, einfach mal den Ort zu wechseln oder an die frische Luft zu gehen, um den Kopf frei zu bekommen. Andere Gründe können natürlich auch persönlicher Natur sein, zum Beispiel etwas, das uns im Moment sehr belastet. Das eigene Wohl ist in diesem Fall natürlich in den Vordergrund zu stellen. Allein deshalb ist es hilfreich, sich mit diesen Problemen auseinanderzusetzen.
- Schreibübungen und Inspiration sammeln: Unter Schreibübungen sind kleine Aufgaben zu verstehen, die uns wie Punkt 1 in den Schreibfluss zurückbringen sollen. Wir können beispielsweise unseren Protagonisten in eine spezielle Situation projizieren oder seine Hintergrundgeschichte aufschreiben. Oder einfach kleine Texte zu ganz anderen Themen schreiben, vielleicht zu etwas, das uns im Moment bewegt und wichtig ist, oder einen Brief an eine besonders Person. Wie wir Inspiration sammeln ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich: Musik hören, spazieren gehen, malen oder Shopping - wir befreien unseren Geist und machen einfach, worauf wir Lust haben.
Schreibblockaden vorbeugen
Natürlich gibt es auch einige Strategien, um gar nicht erst von der bösen Schreibblockade heimgesucht zu werden. Diese Punkte in Verbindung mit den obigen (sollten wir trotzdem einmal Schwierigkeiten beim Schreiben haben) stellen eine ideale Katastrophenbewältigung dar.
- Schreibroutine entwickeln: Alle raten zur Schreibroutine und es stimmt tatsächlich: Tägliches Schreiben hilft uns, im Schreibfluss zu bleiben. Sind wir es nicht gewohnt, fällt es uns anfangs etwas schwer, dann läuft es aber wie von selbst. Am besten suchen wir uns eine Zeit am Tag aus, während der wir von Ablenkungen frei sind und keine anderen Verpflichtungen haben.
- Optimal auf schwierige Stellen vorbereiten: Auch Schreiberlinge, die nicht so gerne und ausführlich plotten, sind sich meistens vorher bewusst, wann eine besonders schwierige Stelle auf sie zukommt, die unter gewissen Umständen zu einer Schreibblockade führen kann. Es kann helfen, diese Szenen schon vorher gut zu planen oder - wenn man das Bedürfnis verspürt - darum herum zu schreiben und zu einem späteren Zeitpunkt darauf zurückzukommen.
- Kleine Rituale einführen, mit denen wir eine positive Assoziation verbinden: Das kann das Teekochen vor der Schreibsession sein, die Kuscheldecke, ein Spaziergang oder kleine Naschereien. Wichtig ist, dass wir uns belohnt und wohl fühlen. Bei Wiederholung stellt sich dann automatisch ein ausgeglichener Zustand ein, der uns das Schreiben erleichtert. Hingegen sollten wir Schreiben unter Stress oder Ablenkungen vermeiden.
Schreibblockaden, die uns irgendetwas damit sagen wollen
Und wir missverstehen sie. Wir sollten nie bei der ersten kleinen Schwierigkeit aufhören zu schreiben. Wenn wir bereits viel Arbeit in ein Projekt gesteckt haben, dürfen wir es nicht einfach hinschmeißen. Das wurde mit dem ersten Punkt deutlich.
Aber wie verhält es sich, wenn es nicht die zweite oder dritte, sondern bereits die sechste oder siebente Schreibblockade ist, durch die wir uns quälen? Bei längeren Projekten nicht anders zu erwarten: Mehr Schreibzeit bedeutet mehr potentielle Schreibblockaden. Mehr Schreibblockaden ziehen mehr Momente des Zweifels nach sich.
Und in diesen Momenten sollten wir uns dann einfach mal hinsetzen, weit weg von allem bisher Geschriebenen, und in uns hinein horchen. Wir fragen uns, ob unser aktuelles Projekt wirklich das ist, was wir schreiben wollen. Ob wir uns vielleicht nur zu dieser Geschichte zwingen, weil wir beispielsweise die Idee so genial finden, uns in einen Charakter verliebt haben oder nach bereits fünf geschriebenen Kapiteln nicht aufgeben wollen - aber im Grunde wissen, dass es verlorene Müh ist. Wenn wir nicht zu einhundert Prozent hinter unserem Projekt stehen, werden wir uns nie im Schreibprozess wohlfühlen und nie mit dem Ergebnis zufrieden sein. Oft ist es nur ein unbestimmtes Gefühl, aber manchmal möchte die Schreibblockade uns wohl einfach sagen: Sorry, du wirst damit nicht glücklich werden. Innerlich wissen wir es bereits, denn wo sonst sollte die Blockade herkommen.
Wenn wir aber entschlossen sagen können, daran kann es nicht liegen, wir lieben unser Projekt und das Schreiben daran macht uns Spaß, geht es zurück an den Papierkram. Dann kann es nämlich immer noch daran liegen, dass wir uns in der Idee verrannt, irgendeine logische Schlussfolgerung nicht beachtet oder das Konzept ganz falsch angegangen sind. Schreibblockaden müssen nicht immer etwas mit fehlender Motivation zu tun haben.
Manchmal sind es Fehlermeldungen, die unser Projekt noch retten können - oder eben uns selbst.
Sonntag, 21. Februar 2016
Schreibtagebuch vom 14.02.2016 bis zum 20.02.2016
14.02.2016 - 17.02.2016
Leider kann und muss ich diese vier Tage unter der gegebenen Unproduktivität zusammenfassen. Seit Sonntag sitze ich den ganzen Tag bis in die Nacht hinein über meinen Unterlagen und lerne für die Prüfung, die ich am Donnerstag habe. Am Donnerstag muss ich außerdem eine Take-Home-Klausur abgeben, für die ich noch vier Aufgabenstellungen bearbeiten muss. So schwer es mir auch fällt, muss ich diese kleine Pause einlegen und kann nicht an meinem Projekt weiterschreiben.
Ich habe Angst, dass ich danach Probleme haben werde, wieder in meine Geschichte reinzukommen. Die tägliche Schreibroutine hat mir eigentlich gut getan - diese jetzt zu durchbrechen, erscheint mit eine schlechte Idee. Aber es geht nun mal nichts anders. Ich kann nur hoffen, dass Tanryn und Arrak es mir nicht übel nehmen und mich wieder an ihrem Abenteuer teilhaben lassen werden.
18.02.2016
150 Wörter geschrieben in Kapitel 15 (KdW)
Eigentlich wollte ich heute wieder richtig loslegen, allerdings war irgendwie die Luft raus. Die Prüfung morgens lief relativ gut - ich bin nur nicht an mündliche Prüfungen gewöhnt und hatte dabei bei den ersten beiden, eigentlich sehr leichten Fragen ein Blackout. Dann musste ich aber noch die Take-Home-Klausur fertig machen, woran ich bis 16 Uhr saß. Danach war ich dann ziemlich kaputt und habe mich ein bisschen ausgeruht. Abends habe ich mich ans Projekt gesetzt. Und einfach nichts zustande gebracht. Meine Befürchtung, aus dem Schreibfluss gerissen worden zu sein, scheint sich zu bewahrheiten. Einen Lieblingssatz gibt es heute nicht.
19.02.2016
2.266 Wörter geschrieben in Kapitel 15 (KdW)
Viel, viel weniger als ich heute schaffen wollte, aber immerhin! Nach anfänglichen Startschwierigkeiten ging es ganz gut voran. Dazu muss ich sagen, dass die Szene eine schwer zu konzipierende ist und ich sie daher erst ein bisschen planen und durchdenken musste. Mit der richtigen Musik hat mich aber ein kleiner Flow erfasst, über den ich mehr als glücklich bin.
Lieblingssatz:
"Ich habe lange Zeit auf den Tod gewartet, doch er kam nicht mich zu erlösen."
Eine neue Figur taucht mit Kapitel 15 auf und bringt sowohl Tanryns Vorstellungen als auch Arraks Hoffnungen ganz schön durcheinander.
20.02.2016
1.434 Wörter geschrieben in Kapitel 15 (KdW) - Kapitel 15 vorläufig abgeschlossen.
Wieder weniger, als ich mir vorgenommen habe. Ich muss wohl einsehen, dass diese Woche nicht besonders gut lief. Aber wenigstens habe ich Kapitel 15 so weit fertig bekommen, dass ich in der Bearbeitungsphase etwas damit anfangen kann. Die Szene ist immer noch ganz schön knifflig und bereitet mir zusätzliche Schwierigkeiten. Vor allem, da ich befürchte, den Dialog zu breit auszuschmücken und mich darauf zu stützen. Auch mit den Reaktionen und Verhaltensweisen der Figuren während des Gesprächs habe ich irgendwie gerade Probleme.
Lieblingssatz:
"Er dachte daran, sie wieder an diese Verpflichtung zu erinnern, ihr die kalte Klinge an die Kehle zu halten, die sie so sehr fürchtete."
Jaja, Arrak wie er leibt und lebt. Er hat zwar in den letzten Kapiteln eine Veränderung erfahren, allerdings wird er wohl nie normal denken und handeln können. Nicht nach dem, was ihm widerfahren ist.
FAZIT
Zwar habe ich meine Prüfungen geschafft, aber die Woche hat mich ziemlich unglücklich zurückgelassen. Ich hätte so viel lieber mehr geschrieben. Zwar ist die Entschuldigung, dass ich ja lernen musste, eine durchaus berechtigte, allerdings macht es das für mich nicht besser. Wegen der gezwungenen Pause hatte ich außerdem Schwierigkeiten, überhaupt wieder in die Geschichte reinzufinden, was zusätzlich Zeit gefordert hat. Das hat wiederum Zweifel in mir ausgelöst, die mich beim Schreiben gehemmt haben. Ein perfekter Teufelskreis.
Den ich aber durchbrechen will. In der kommenden Schreibwoche möchte ich mindestens die nächsten zwei Kapitel schaffen und das aufgeschobene neunte Kapitel zu Ende schreiben. Ich will meinen Zugang nicht verlieren und nicht aus dem Schreibfluss geraten, also wird kräftig in die Tasten gehauen.
Übrigens umfasst mein Projekt jetzt ca. 97.800 Wörter. Und ich spüre, dass das Ende immer näher rückt.
Samstag, 20. Februar 2016
Schreibimpuls: Kindheitserinnerung des altgedienten Soldaten
Es ist der Vorabend der großen Schlacht. Morgen wird sich alles entscheiden, morgen werden hunderte ehrbarer Krieger sterben - im Namen ihres Königs. Im Feldlager herrscht beinahe gespenstische Stille. Niemand feiert den bevorstehenden Kampf, es werden keine großartigen Heldentaten beschrieben und sich nicht Mut angetrunken. Die Männer harren in ihren Zelten aus und lauschen in die Nacht hinein, voller Angst, frühzeitig von ihren Feinden entdeckt zu werden. Kein Feuer brennt, an dem sie sich wärmen könnten.
Unter ihnen ist ein altgedienter Soldat, nicht mehr als ein einfacher Krieger. Viele Jahre schon hat er im Dienste der Krone gekämpft, wie auch schon sein Vater und dessen Vater davor. Von ihm hatte er auch das Kämpfen gelehrt bekommen, als er noch ein kleiner Junge gewesen war. Er hatte gerade einmal laufen gelernt, da war ihm von seinem Vater schon ein Stecken in die Hand gedrückt worden.
Morgen wird vielleicht seine letzte Schlacht sein.
[Soundtrack beim Klick auf das Bild: Two Steps From Hell - Children from the War]
Freitag, 19. Februar 2016
Deine, meine, unsere Fantasy-Welt Teil 2: Karten und Verknüpfung von Zivilisation und Umwelt
Im ersten Teil dieser kleinen Artikelreihe haben wir gesehen, worauf bei der Erschaffung eines eigenen Fantasy-Volks zu achten ist.
Du weißt nun, dass du dich nicht einfach über jegliche Gesetzmäßigkeiten und Logik hinwegsetzen kannst (wie die Königin deiner kleinen Welt), sondern die Besonderheiten und Charakteristika deiner Schöpfung entdecken und in ihre Lebensweise einbetten solltest (wie der Forscher inmitten der Gesellschaft). Fühl dich davon nicht eingeschränkt - im Gegenteil: Setze dich über die Grenzen des Unmöglichen hinweg, indem du es tatsächlich möglich machst. Und das bedeutet, es so darzustellen und zu begründen, dass keinerlei Zweifel an seiner Existenz besteht.
Natürlich sprechen wir hier immer noch von Fantasy-Welten, von dir erschaffenen Settings, darum meine ich mit meinen Ausführungen nicht, dass du fantastische Elemente auslassen oder keinen Raum für Geheimnisse lassen sollst. Du solltest sie nur sinnvoll einsetzen, nach deinen eigenen Regeln festgelegt und an der richtigen Stelle in der Geschichte eingefügt.
Karten - Zwischen Orientierung und Verwirrung
Während du noch überlegst, welche Stelle du zuerst unter die Lupe nehmen sollst, tritt einer der Flügelmänner vor und beginnt dir einen Vortrag über die verschiedenen Orte zu halten. Er zeigt dir, wo die Hauptstadt liegt, hält sich an langen Ausführungen über jeden kleinen Hügel und selbst das winzigste Dorf auf und nennt dir unzählige Namen und Einzelheiten, die du dir niemals wirst merken können. Irgendwann hörst du ihm einfach nicht mehr zu. Mit baumelnden Beinen, den Kopf auf die Hand gestützt, sitzt du gelangweilt auf deinem Thron. Dass du von Zeit zu Zeit vielsagend gähnst, scheint keinen deiner neuen Untertanen zu stören. Kein einziges Mal hält dein Lehrer inne, stundenlang redet er weiter.
Als er dann verstummt und dich erwartungsvoll ansieht, wagst du kaum zu hoffen. Du rappelst dich etwas auf, streckst Arme und Beine, dass ein unangenehmes Knacken zu hören ist, und fragst mit einem erleichterten Lächeln, ob sie nun fertig seien. Verblüfft weist dich der Flügelmann darauf hin, dass er bisher nur über das Land Schleenwind gesprochen hat, aber noch nicht über die anderen dreihundertachtundachtzig Länder des Kontinents Utopia. Stöhnend sinkst du in deinen Thron zurück.
Das würde eine lange Nacht werden.
Viele legen sich gerne Karten an, um sich in ihrer Welt zu orientieren zu können und dem Ganzen eine feste Gestalt zu geben. Ich selbst mache das auch gerne, allerdings fokussiere ich mich zuerst auf den allgemeinen Ort des Settings und den Verlauf der Story mit der Intention und dem Motiv, auf das ich hinaus will. Während dieser Ideensammlung mache ich mir dann schon Notizen zu einzelnen Orten.
Allerdings halte ich mir eines immer wieder vor Augen: Selbst. wenn ich nur einen kleinen Ausschnitt Deutschlands, sagen wir eine Kleinstadt plus Umgebung, darstellen möchte, würde ich stundenlang an der Aufzeichnung jeder Einzelheit sitzen. Die Landschaft und die ganze Zivilisation ist so vielfältig, es gibt so viele unterschiedliche Biotope, die sich in irgendeiner Weise zusammenfügen lassen und voneinander abhängen, so viele intra- und intersystemisch ablaufende Prozesse, dass man sich, wie in jeder Karte auch, auf einen wesentlichen Punkt oder zumindest einen kleinen Bereich dieser Aspekte beschränken muss.
Nichts weiter als ein Modell der viel komplexeren Wirklichkeit.
Und nun möchten du und ich, möchten wir, eine Karte einer ausgedachten Welt anlegen, müssen diese Gesetzmäßigkeiten, denen sie folgt, selbst erarbeiten. Vieles lässt sich vielleicht mit Magie erklären, aber auch diese muss irgendeine Quelle haben, und kann nicht alles determinieren.
Aus diesem Grund lege ich nie die Karte meiner gesamten Welt an, sondern nur den Ausschnitt, in der die Geschichte spielt. Natürlich bin ich mir der restlichen Welt bewusst, habe vielleicht schon Ideen, wo dies und das noch liegen könnte, aber solange ich diesen Ort nicht in einer Geschichte äußere, wird er auch nicht in der Karte konkretisiert. Das hat den Vorteil, dass ich in der Entwicklung neuer Ideen noch relativ frei bin. Ich kann hinzufügen, was ich möchte, da ich vorher mit mir selbst vereinbart habe, dass die Karte unvollständig ist und nur handlungsrelevante Orte zeigt. Meistens fallen mir die besten Ideen während des Schreibens ein, wenn ich voll und ganz in der Story und den Charakteren stecke.
Ich weiß, dass es Schreiberlinge gibt, die erst die ganze Welt durchplanen, und ziehe meinen imaginären Hut vor ihnen. Mich würde die Gewissheit, dass immer etwas fehlt, ich aber trotzdem alles endgültig festgelegt habe, immer wieder hemmen. Außerdem würde ich wohl ewig brauchen, um alles zu meiner Zufriedenheit aufzuzeichnen - Zeit, die ich lieber zum Schreiben nutze.
Wie wir an dem Beispiel oben sehen konnte, ist es auch für den Leser wesentlich angenehmer, wenn er nicht die ganze Welt auf einen Schlag erklärt bekommt. Erstens wird das besonders auf den ersten Seiten eines Buches langweilig, da außer Informationen ja nichts passiert, und zweitens bleibt dann kein Raum für Geheimnisse und Entdeckungen gemeinsam mit dem Protagonisten.
Informationen, ob nun zu der Welt oder zur Hintergrundgeschichte der Figuren, solltest du stückchenweise mit einbinden. Und einbinden heißt, sie im besten Falle nicht nur aufzuzählen, sondern tatsächlich zu zeigen. Oder zumindest an den richtigen Stellen einzustreuen, wo sie dann auch passen und Relevanz besitzen.
Also, ich fasse zusammen:
- Sich Karten zur Entwicklung der Topographie zu zeichnen, ist gut und hilfreich.
- Fange aber nicht mit der Karte an, sondern mit der Geschichte und den Völkern, die dahinter stecken.
- Beschränke dich auf die relevanten Punkte und stelle nur den Ausschnitt dar, der auch für deine Geschichte wichtig ist und dort auftaucht.
- Lasse dir Raum für neue Ideen, solange du noch in der Planungs- und Schreibphase bist.
- Bette die Informationen in die Handlung deiner Geschichte ein. Zähle sie nicht nur auf, sondern zeige sie. Versuche abzuwägen, was an dieser Stelle tatsächlich Relevanz besitzt - und was du im Grunde weglassen könntest. Bevor du es aber weglässt, frage dich auch, ob es vielleicht trotzdem zur Reichhaltigkeit deiner Geschichte beitragen könnte, um die Welt lebendiger darzustellen.
Verknüpfung von Zivilisation und Umwelt - Der Raum ist kein Container
Doch wie geht es weiter mit unseren neuen Freunden, den Höhlengnomen?
Schnell stellen die kleinen Wesen fest, dass du keine weiteren Blaubeermuffins besitzt. Wie sehr sie auch versuchen, dich mit Gesten und unverständlichen Worten nach mehr dieser Köstlichkeit anzuflehen, deine Taschen sind leer. Das zeigst du ihrem Anführer auch, indem du sie nach außen stülpst und nur einige Krümel herausfallen. Auf diese stürzt sich der Rest der Horde zwar, doch dann können sie dich nur traurig mit großen Augen anstarren. Bedauernd zuckst du die Achseln und hoffst, die Höhlengnome seien vegetarisch veranlagt und nähmen nun nicht mit deinem Fleisch vorlieb, da du ihnen keine weitere Nahrungsquelle lieferst.
Tatsächlich umkreisen sie dich nun und kommen dabei immer näher. Du kannst ihr intensives Schnüffeln vernehmen und stehst stocksteif da. Sie berühren deine Kleidung immer wieder flüchtig und murmeln sich etwas zu.
Prüfen sie, ob du ihnen auch schmecken wirst? Oder wie viele hungrige Mäuler mit deinem Fleisch gestopft werden können? Unterhalten sie sich vielleicht gerade angeregt über die bevorzugte Zubereitungsart für Menschenfleisch?
Plötzlich löst sich die kleine Gruppe um dich herum auf und verteilt sich in alle Richtungen, um zwischen den Felsen zu verschwinden. Nur der erste Gnom, der den Blaubeermuffin verspeist hat, bleibt mit dir zurück. Er sagt noch etwas zu seinen Freunden, dann streckt er die Hand nach dir aus. Stirnrunzelnd starrst du diese an, verstehst nicht, was er von dir will. Noch mehr Muffins hast du nicht, also deutest du wieder auf deine leeren Taschen und schüttelst den Kopf.
Im selben Moment greift das kleine Wesen nach deiner Hand und zieht sie leicht in seine Richtung. Unweigerlich zuckst du zusammen, dann die schmalen Finger des Gnoms fühlen sich ganz klamm und knochig an. Endlich aber verstehst du, was er von dir möchte, und folgst ihm in einen Tunnel; zuerst noch langsam, dann immer schneller, als du am anderen Ende vagen Lichtschein erkennen kannst, der umso heller wird, je näher du ihm kommst. Der Muffin muss die Höhlenbewohner wohl gnädig gestimmt haben, denkst du und glaubst, die bringen dich zur Oberfläche zurück. Dort wirst du dann endlich deine Forschungen fortführen können.
Dieser Gedanke löst sich schlagartig in Rauch auf, als ihr das Ende des Tunnels erreicht. Vor dir erstreckt sich eine riesige Höhle, die bis weit nach oben reicht und links und rechts weitläufig verzweigt ist. Erhellt wird das Ganze durch unzählige kleine Pilze, die überall an den Wänden wachsen und fluoreszierendes Licht verbreiten. Was du anfangs für weitere Felsformationen gehalten hast, entpuppt sich als ein Geflecht von Bauwerken unterschiedlicher Größe und Beschaffenheit. Es ist zu weit weg, in der Mitte der Höhle, um Einzelheiten ausmachen zu können.
Erst jetzt bemerkst du, wie jemand von der Seite her vor dich tritt und dir den Weg versperrt.
Das Geschöpf hat den Gnomen ähnliche fahle Haut und große, dunkle Augen, allerdings ist es nicht behaart, sondern trägt einfache Kleidung aus einem eigentümlichen Material. Auch läuft es nicht auf allen Vieren, steht stattdessen aufrecht vor dir und trägt zu allem Überfluss einen Speer in der Hand.
- Gestalte dein Setting und die Umwelt außergewöhnlich. Zeichne sie durch ein hervorstechendes Merkmal heraus, dass zu einem wiederkehrenden Motiv in der Geschichte werden kann.
- Passe deine Schöpfung an ihre Lebensweise an und sei auch hier kreativ, indem du individuelle Ausprägungen innerhalb der Gesellschaft herausarbeitest. Beispielsweise sind wir zwar alle Menschen, aber nicht alle gleich. Das gleiche sollte für dein Fantasy-Volk gelten.
- Setze aber hier nur jene Eigenschaften ein, die du auch begründen kannst.
- Überlege dir dazu zuerst, wie die Gesellschaft deiner Schöpfung in sozialen und wirtschaftlichen Punkten funktionieren soll, inwiefern sie mit anderen interagieren oder in Verbindung stehen und welche Rolle sie innerhalb der Welt einnehmen (die zurückgezogen lebende Spezies, das nach Macht strebende kriegerische Volk oder der diplomatische, im trügerischen Frieden lebende Stadtstaat, um hier nur einige Beispiele zu nennen).
- Erst dann lege auch die Umgebung fest, nach dem Motto: Der Mensch (beziehungsweise die Spezies) formt den Raum - der Raum ist kein Container. Das ermöglicht dir eine komplexe Verknüpfung zwischen an die Umwelt angepasster Lebensweise und gesellschaftlich geformten Umständen.
- Lasse deine Leser diese Verknüpfungen, wie schon bei den Informationen über die Welt, Schritt für Schritt selbst entdecken, indem du deine Schöpfung entsprechend handeln lässt.
Wenn du eine Welt für deine Geschichte entwirfst, gehören die Motive des Protagonisten zu den wichtigsten Folgen, dir daraus resultieren. Das sind meistens Probleme, ob nun persönlicher und individueller Natur oder solche, die ein ganzes Land oder das gesamte Volk des Helden bedrohen. Wie die besondere Stellung deines Protagonisten aussieht, werde ich im dritten Teil dieser kleinen Artikelreihe aufgreifen.
Bis dahin: Frohes Schaffen an den Zahnrädchen deine Fantasy-Welt. Und nicht vergessen: Eine Notbremse einbauen, falls das Uhrwerk außer Kontrolle gerät.
Fortsetzung folgt...
Hier geht's zum ersten Teil: Deine, meine, unsere Fantasy-Welt Teil 1: Setting und Schöpfung - Dos und Don'ts
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