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Mittwoch, 11. Januar 2017

#Autorenwahnsinn Tag 1 - 11

Der Januar steht bei mir im Zeichen des Autorenwahnsinns, um mich für die bevorstehenden Monate zu motivieren und mich mit anderen Schreiberlingen zu vernetzen. Bisher klappt das ganz gut: In den elf Tagen, die der Januar bisher zählt, bin ich sehr gut mit "Kind der Wüste" vorangekommen.
Unter #Autorenwahnsinn läuft momentan eine Challenge der Seite Schreibwahnsinn, bei der sich die Teilnehmer jeden Tag einer anderen Fragestellung widmen. Das Ganze läuft ganz ungezwungen ab und erfreut sich vielleicht gerade deshalb riesiger Beliebtheit: Die sozialen Netzwerke sind voll davon.
Ich selbst mache mit meiner Facebook-Seite mit, will aber hier auf dem Blog drei Sammelposts veröffentlichen, damit die einzelnen Posts nicht so schnell verloren gehen. Die Überschriften stellen jeweils den Link zu meiner FB-Seite dar.
Hier der Überblick über den Ablauf der Challenge:



Tag 1: Rückblick Schreibjahr 2016


Mein Schreibjahr 2016 ist für mich eine Collage aus verschiedenen Eindrücken und Meilensteinen. 2016 habe ich wieder angefangen, regelmäßig zu schreiben und an dem liegengebliebenen Projekt zu arbeiten. So konnte ich mir neue Ziele setzen und habe wieder mehr zu mir selbst gefunden, mich über das Jahr verbessert und an Erfahrungen dazugewonnen. Ich habe mit dem Bloggen begonnen und Prisma-Text ins Leben gerufen, außerdem das Schreibnacht-Forum entdeckt und viele tolle Schreiberlinge kennengelernt. Und das Wichtigste: Ich konnte die Rohfassung von "Kind der Wüste" beenden (während einer Schreibnacht) und mit der Überarbeitung beginnen. Die lief dann zwar nicht so flüssig, wie sie hätte laufen sollen, aber ich habe schon viel geschafft. Außerdem war ich mit meinem Mann auf der Leipziger Buchmesse, was auch ein tolles (volles) Erlebnis war.


Tag 2: 1. Satz aus dem aktuellen Projekt


Da ich neben der Überarbeitung an "Kind der Wüste" auch an "Nebelgeister" schreibe, beziehe ich als aktuelle Projekte beide Manuskripte mit ein.
So sind es sogar drei erste Sätze: Die ersten beiden aus "Kind der Wüste", bei dem ich mich noch nicht entschieden habe, ob das eine oder das andere Kapitel an erster Stelle stehen wird - oder ich sogar noch einen Prolog schreibe. Der dritte Satz stammt aus "Nebelgeister".



Tag 3: Inspiration für das aktuelle Projekt


Es ist inzwischen lange her, dass ich dank einiger Impulse mit der ersten Idee von "Kind der Wüste" begonnen habe. Inzwischen habe ich das ganze Konzept schon mindestens zweimal ganz und gar umgeworfen, es sind viele neue Aspekte dazugekommen und die eigentliche Arbeitsphase war erst 2016. Damals, als es zur ersten Idee gekommen ist, habe ich mich aber gerade näher mit der marokkanischen Kultur beschäftigt. Also zählen diese und mein Mann schon mal als erste Inspirationsquelle. Hinzu kommt das erste Spiel von Assassins Creed, das Buch "Sündenfall" von Ken Scholes und die Musik von Erdenstern, die mich zur damaligen Zeit beeinflusst haben. Wie gesagt sind diese Elemente heute kaum vorhanden, da nach der anfänglichen Inspiration sehr schnell meine eigenen Ideen kommen, ich die Geschichte weiterspinne und mir die Welt immer weiter aufbaue.
Genauso verhält es sich mit "Nebelgeister". Es war, in seiner ganz ersten, wenige Seiten umfassenden Fassung, als Kurzgeschichte für eine Ausschreibung gedacht gewesen, etwa zur selben Zeit wie "Kind der Wüste". Da ich aber Kurzgeschichten nicht kann (ein Grund, warum ich es nie schaffe, an Ausschreibungen teilzunehmen), wurde es vom Umfang schon sehr bald mehr. Die Welt von "Nebelgeister" befindet sich noch im Entstehungsprozess, weshalb ich da noch nicht so viel sagen kann. Damals, ich die Kurzgeschichte geschrieben habe, wurde ich aber von der Serie "Mushishi" beeinflusst - wovon heute auch kaum noch was zu finden ist. Heute, wenn ich daran schreibe, begleitet mich der Soundtrack aus "Ori and the Blind Forest".
Natürlich machen allein die Sachen, die ich hier aufgezählt habe, nicht meine komplette Inspiration aus, aber ich kann sie ehrlich gesagt gar nicht genauer benennen. Die Geschichten, Charaktere und Welten entstehen einfach - und wieder nicht einfach, da sehr viel Arbeit und Grübeln dahintersteckt. Aber ihre Ansätze, die Impulse, die erste Idee für eine Geschichte, benötigt bei mir meistens eine Weile, um überhaupt zu reifen. Und dann Stück für Stück zu wachsen und neuerlich Früchte zu tragen (weshalb ich immer alles weiterspinne und alles auf Fortsetzungen hinausläuft...).

Tag 4 - Schreibgerät


Meistens schreibe ich auf dem großen PC im Schlafzimmer, wenn ich mal den Ort wechseln will oder in einem Café schreibe, dann auf dem Laptop.




Tag 5 - Schreibprogramm


Ich schreibe ganz langweilig mit OpenOffice Writer. Vor einiger Zeit habe ich mal verschiedene kostenlose Programme wie Fokus-Writer und yWriter ausprobiert. Die sind zwar auch echt gut und erfüllen ihren Zweck, bis jetzt klappt es für mich aber am besten im einfachen Schreibprogramm. Da muss ich auch nicht immer alles tausendmal umkonvertieren. ^^

Tag 6 - Was nicht fehlen darf


Essen und Trinken betreffend ist das eigentlich ganz unterschiedlich. Ich mache mir ganz gerne einen Tee vor dem Schreiben. Wenn ich spätabends oder nachts schreibe, zum Beispiel während einer Schreibnacht, habe ich fast immer einen Monster-Energydrink und die Feuerdrachen-Chips, wobei sie mich meistens ein bisschen ablenken. XD Ansonsten auch mal Obst, Eistee oder einen Kaffee. Was halt gerade so da ist.
Ansonsten habe ich immer das aktuelle Notizbuch neben mir zu liegen, öfters auch mal meinen Kater Charlie, und Musik nebenbei zu laufen.



Tag 7: Social Media Präsenz


Aktiv bin ich neben meiner FB-Seite (https://www.facebook.com/schreiberling.mareike.westphal/) und meinem Blog nur auf Twitter: https://twitter.com/MareikeWestphal


Tag 8: Lieblingsbuch


Ich muss die Aufgabe leicht abwandeln in: Lieblingsbücher. Denn es fällt mir schwer, mich für ein Buch zu entscheiden, wenn doch so viele mein Leben beeinflusst haben und mir ans Herz gewachsen sind. Deshalb hier also eine Auswahl meiner Lieblingsbücher.
Auf "Der Name des Windes" und seine Fortsetzung "Die Furcht des Weisen" von Patrick Rothfuss wäre meine Wahl gefallen, wenn ich mich wirklich hätte entscheiden müssen. Mein schreibtechnisches Vorbild.
Mit den "Harry Potter"-Büchern von J.K. Rowling bin ich praktisch aufgewachsen. In der zweiten Klasse habe ich angefangen, den vierten Teil zu lesen.
Ebenfalls zu meiner Kindheit gehört "Nils Holgersson" von Selma Lagerlöf. Ich habe auch die Serie dazu gesehen und mir Wildgänse aus Papier gebastelt, um mit ihnen in Gedanken auf Reisen zu gehen.
Meine Jugend haben dagegen die Merle-Trilogie von Kai Meyer und die Trilogie um "Der Goldene Kompass" von Philip Pullman geprägt. Ebenso wie "Der Herr der Ringe" von J.R.R. Tolkien, später dann auch die Bücher um die Nebelgeborenen von Brandon Sanderson.



Tag 9 - Autoren, die du bewunderst


Dazu gehören natürlich die Autoren meiner Lieblingsbücher, die ich an Tag 8 vorgestellt habe, allen voran Patrick Rothfuss. Genauso bewundere ich auch Autoren wie Kai Meyer und Philip Pullman wegen ihrer Ideen, die Fantasy mit unserer Welt verknüpfen, Brandon Sanderson wegen des Systems, das er in die Nebelgeborenen geschaffen hat, und J.K. Rowling wegen des Universums, das sie geschaffen hat und so viele begeistert, und ihres Werdegangs.
Aber natürlich bewundere ich jeden Menschen, der seine Leidenschaft auslebt, ob nun schriftstellerisch oder in irgendeiner anderen Weise, und damit wohl alle Autoren wegen ihres Muts, ihrer Kreativität und ihres Durchhaltevermögens, ihr Herz an eine Geschichte zu binden. Ein Vorbild habe ich damit nicht und auch meine Inspiration schöpft sich aus anderer Quelle, mal ganz davon abgesehen, dass es mir meistens eher um das Werk als die Person dahinter geht, wenn ich ein Buch lese. Bewundernswert sind aber sowohl politische Autoren, die gerade in Krisenzeiten Mund und Kopf öffnen, als auch Autoren von Kinderbüchern, die uns in den ersten Lebensjahren verzaubern und in abenteuerliche Geschichten entführen. Auch die Selfpublisher, die mit Herzblut hinter ihren Projekten stehen und sämtliche Arbeit auf sich nehmen, um sie den Lesern bereitzustellen, verdienen Respekt.

Tag 10 - Lieblingsort zum Schreiben


Am liebsten schreibe ich eigentlich am heimischen Schreibtisch bzw. auf der Couch, da ich dort in einer gewohnten Umgebung bin, in der ich mich wohlfühle. Manchmal aber merke ich, dass genau diese Umgebung mich immer wieder ablenkt und zu anderen Dingen verführt. Dann suche ich auch ganz gerne mal das Café meines Vertrauens auf, um dort an meinen Projekten zu arbeiten.

Tag 11 - Lieblingsseite über das Schreiben


Wie im Laufe des Jahres immer wieder hervorgegangen ist, liebe ich das Schreibnacht-Forum. Dort kann man sich nicht nur bei Bedarf ans hilfsbereite Mit-Schreiberlinge wenden, sondern sich gegenseitig motivieren, sich austauschen und viele Gleichgesinnte treffen. Deshalb ist es zu meiner Anlaufstelle Nummer 1 geworden.
Wenn man das Internet durchstöbert, findet man aber auch zahlreiche andere tolle Seiten, die sich mit dem Schreiben beschäftigen, ob nun Autorenblogs oder Ratgeberseiten. Ich habe viele Blogs auf meiner Liste und folge vielen von ihnen auch auf den sozialen Netzwerken. Dort habe ich immer genügend Lesestoff und interessante Erfahrungen anderer Schreiberlinge zur Verfügung.



Freitag, 2. September 2016

Liebster Award 2.0

Ich wurde erneut für den Liebster Award nominiert, diesmal von Sabrina von http://sabrina-s-says.blogspot.de/, worüber ich mich natürlich freue. Vielen Dank für die Nominierung! So mache ich endlich mal wieder etwas für meinen Blog. Und nachdem ich das siebte Kapitel von "Kind der Wüste" fertig bearbeitet habe, kann ich mich deinen Fragen endlich zuwenden.

Hier die Antworten auf Sabrinas zehn Fragen, meine eigenen zehn Fragen und meine Nominierungen:

1. Über welches Thema bloggst du am liebsten?
Das ist einfach zu beantworten: Am liebsten blogge ich über das Schreiben, meine Ideen und Erfahrungen dabei und meine Projekte. Aus diesem Grund ist dieser Blog überhaupt erst entstanden. Ich beschäftige mich aber auch gerne mit philosophischen Themen (über die ich eigentlich auch gerne mal bloggen würde) und Bücher. Vielleicht kann ich das in nächster Zeit mehr in meinen Blog einbringen.

2. Wenn du aus dem Fenster schaust, auf was fällt dein Blick als erstes?
Obwohl wir leider in Zentrumsnähe wohnen und ein Häuserblock gleich gegenüber liegt (habe immer Angst, die können bei uns reingucken...), ist es tatsächlich ein ziemlich hoher Baum, der auf der Wiese zwischen unserem Haus und dem gegenüberliegenden steht. Er überragt die Gebäude sogar und verdeckt wenigstens etwas die direkte Sicht ins Fenster, Ansonsten gibt es nicht viel zu sehen (leider...).

3. Wir ist deine Meinung zu romantischen Komödien (in drei Worten)?
Einige fand ich echt lustig, andere eher nicht und insgesamt muss ich in Stimmung für solche Filme sein. Außerdem habe ich die meisten guten romantischen Komödien, also die mir gefallen, bereits gesehen und ich gucke nur ungern Filme zweimal. Und jetzt nochmal in drei Worten: Kann man machen.

4. Ist dir eins deiner Hobbys peinlich?
Hm, eigentlich nicht. Peinlicher ist es eher, wenn ich es zwar als mein Hobby bezeichne, es aber gar nicht mehr regelmäßig ausübe. Karate zum Beispiel ist bei mir immer noch im Kopf als eines meiner Hobbys drin - obwohl ich es schon seit vier Jahren nicht mehr trainiert habe. Oder Klavierspielen, obwohl ich in meiner Studentenwohnung kein Klavier habe. Das ist dann äußerst unbefriedigend für mich und irgendwie auch verwirrend - und ein bisschen peinlich.

5. Welchen deutschen Buch-Klassiker magst du am liebsten?
Also wenn mit Klassiker tatsächlich Klassiker der deutschen Literaturgeschichte gemeint sind, dann gehört auf jeden Fall "Nathan der Weise" zu den Büchern, die ich tatsächlich gerne gelesen habe. Oder die mir in der späteren Bearbeitung zumindest dank ihres Inhalt und Sinngehalts besonders in Erinnerung geblieben sind. Außerdem mochte ich auch "Die unendliche Geschichte", wenn es auch eine Weile her ist, dass ich sie gelesen habe. Die Werke von Brecht, Grass, Hesse und Hoffmann finde ich ebenfalls klasse.

6. Wie sieht es aus mit Sport - Mord oder lebensnotwendig?
Ich mache sehr gerne Sport, auch wenn ich mich öfter mal dazu aufraffen muss, wenn nicht so viel Zeit dafür übrig ist. Den Kampfsport mag ich am liebsten, trainiere aber aktuell in keinem Verein, was ich aber demnächst ändern möchte. Mir tut die Bewegung immer gut, ich fühle mach dann ausgelasteter und entspannter.

7. Wie stehst du zu offenen Enden?
Mit offenen Enden habe ich meistens kein Problem, wenn ich mich dann auch auf eine Fortsetzung freuen kann. Wenn die auf sich warten lässt, finde ich das wiederum nicht so gut, aber bei einer wirklich guten Geschichte lohnt es sich meistens dann auch. Ansonsten kommt es immer ganz auf die Geschichte an. Zu manchen passt ein offenes Ende, weil es einfach zum Nachdenken anregt oder alles andere weniger genial gelöst gewesen wäre, bei einigen kann es sehr unbefriedigend wirken. Ich selbst bringe in "Kind der Wüste" die Ereignisse zu einem Ende, lasse aber noch viel Spielraum, wie es mit den Charakteren weitergehen könnte - den ich vorhabe, dann auch auszufüllen. "Kind der Wüste" steht einerseits eigenständig da, seine Handlung ist abgeschlossen, aber es kann eben noch weitergehen (natürlich dann nicht unabhängig von den Ereignissen, sondern ganz bewusst von ihnen beeinflusst).

8. Wie viele Pflanzen hast du bei dir herumstehen?
Ich wünschte, es wären mehr. Früher hatte ich das ganze Zimmer voller Pflanzen, was ich echt schön fand und auch noch finde. In meiner eigenen Wohnung sind es weniger und irgendwie pflege ich sie auch nicht mehr so gut. Eine weitere Veränderung, die ich in die Wege leiten sollte...

9. Hast du ein Lieblingsschmuckstück? Wenn ja, wie sieht es aus?
Ja, verschiedene im Laufe meines bisher noch nicht so langen Lebens. Waren immer irgendwelche Anhänger, einmal ein einfacher schwarzer Stein, dann ein Drache. Zwischendurch mal ein Armreif mit Wolksköpfen darauf. Jetzt gerade ist es ein Armband aus Leder mit metallenen Verzierungen und einem bernsteinfarbenen Stein.

10. Mit welchem Genre kannst du nichts anfangen und warum?
Würde einfach mal sagen, diese "Schnulzen" und Bücher aus dem Genre Erotik sind eher nichts für mich. Ich mag ja Liebe in Geschichten, in Maßen, aber wenn es unrealistisch und overloaded ist, bin ich raus. Und obwohl ich absolut nichts dagegen habe, zählen auch die Gay Romance - Romane dazu. Ist wie gesagt einfach nicht mein Genre, wie ich beim versuchten Lesen gemerkt habe.

So, das waren sie, meine Antworten. Nun zu meinen Fragen:

1. Wenn du die Wahl hättest, jeden Beruf der Welt auszuüben, welcher wäre das und warum?
2. Was muss ein richtig gutes Buch für dich können - was ist die wichtig beim Lesen?
3. Was hat dich zum Bloggen inspiriert und was möchtest du mit deinen Posts erreichen?
4. Was war oder ist dein liebster Disney-Film und warum?
5. Wie sieht dein idealer Schreibzustand aus (Zeit, Ort, besondere Getränke oder Speisen, Vorbereitung, ...)?
6. Was war dein liebstes Fach in der Schule und welches mochtest du überhaupt nicht?
7. Pizza oder Burger?
8. Worüber kannst du dich so richtig aufregen?
9. Wenn du in einer Fantasywelt leben könntest, welche würdest du dir aussuchen und welche Rolle würdest du in ihr spielen bzw. Fähigkeiten haben (unbeteiligter Beobachter, Held, Begleiter, Herrscher, ... und magische Fähigkeiten, Kampffertigkeiten, ...)?
10. Wie wichtig sind dir Bücher und/ oder das Schreiben in deinem Leben?

Ich nominiere Leander von Miscellanea, Anna von kukkibloggtjetzt, Sarah von Feuerblüte und Valerie von valerieloe. Wenn sie das möchten. Ich werde mich bei ihnen melden und nehme sie natürlich von der Liste, falls sie nicht damit einverstanden sind. Ansonsten freue ich mich schon sehr auf ihre Antworten.


Montag, 8. Februar 2016

Liebster Award - Antworten, Fragen und Nominierungen

Liebster Award Logo

  • Danke dem Blogger, der dich nominiert hat. 
  • Verlinke den Blogger, der dich nominiert hat. 
  • Füge eines der Liebster-Award-Buttons in deinen Beitrag ein. 
  • Beantworte die dir gestellten Fragen. 
  • Erstelle 11 neue Fragen für die Blogger, die du nominierst. 
  • Nominiere neue Blogs. 
  • Informiere die Blogger über einen Kommentar, dass du sie nominiert hast.


Ich habe vorher nicht gewusst, dass dieser Award existiert und war freudig überrascht, als ich von Sarah nominiert worden bin. Vielen Dank! Ich stelle mich sehr gerne deinen Fragen.

1. Wenn du einen Tag allein für dich hast, was machst du dann neben dem Bloggen und Lesen?
Die Frage ist einfach zu beantworten: Das, was ich am liebsten mache - schreiben. Ob nun weiter an meinem aktuellen Projekt oder einfach nur ein paar Ideen sammeln, Konzepte entwerfen oder nach Inspiration suchen - die Zeit, einen ganzen Tag, kann ich sehr gut gebrauchen. Um den Kopf zwischendurch frei zu bekommen, würde ich mit meinem Mann spazieren gehen, am liebsten in den Wald. Und bevor ich das alles richtig genießen kann, wäre der Tag wahrscheinlich auch schon wieder vorbei...

2. Auch eine aktuelle Diskussion: Was ist besser, Print oder E-Book?
Hm, wenn ich E-Books lesen würde, könnte ich das besser einschätzen. Für mich hat sich bisher nie die Gelegenheit ergeben, ein E-Book zu erwerben. Ich würde aber nicht prinzipiell sagen, dass sie deshalb schlechter sind als "richtige" Bücher. Im Grunde steht in einem Buch, das sowohl gedruckt als auch als elektronische Ausgabe erschienen ist, dasselbe drin - egal, ob auf Papier oder auf einem Bildschirm. Das sind einfach zwei unterschiedliche Leseverhalten bzw. -vorlieben, da ist weder das eine noch das andere besser oder schlechter, wenn man nur das Buch an sich betrachtet.

3. Lieber Kaffee oder Tee?
Die Frage, vor der ich mich am meisten gefürchtet habe. Ja, ich gebe es zu: Ich vertrage kein Koffein. Wenn ich meinen Kaffee nicht zur Hälfte mit Milch auffülle, springt mein Herz im wahrsten Sinne des Wortes im Kreis, mir wird schwindelig und ich verspüre ein seltsam surreales Gefühl... Und selbst mit viel Milch ist das manchmal so. Trotzdem trinke ich Kaffee, weil er mir schmeckt und mich wachhält (auch mit Nebenwirkungen). Genauso gerne wie Tee. Wenn ich mich für eines der beiden Getränke entscheiden müsste, fiele die Wahl wohl auf Tee. Den vertrage ich viel besser.

4. Was ist das Verrückteste oder Außergewöhnlichste, das du je gemacht hast?
Für ein halbes Jahr nach Marokko zu fliegen. Zu einem mir völlig Fremden. Und nach diesem halben Jahr mit diesem nicht-mehr-Fremden nach Deutschland zurückzukehren und ihn bis heute und für alle Ewigkeit meinen Mann nennen zu dürfen.
Jeder, der mich persönlich kennt, würde mir zustimmen, dass niemand so eine Aktion von mir erwartet hätte. Dafür war ich schon immer viel zu vorsichtig, misstrauisch und vor allem introvertiert. Tja, was die Liebe so mit den Menschen anstellt...

5. Was ist die wichtigste Eigenschaft eines Unternehmers oder Selbstständigen?
Eine schwierige Frage. Ich würde sagen, es kommt auf das Gesamtpaket an und dann wiederum auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen visionärer Begeisterung und reflektierten Überlegungen. Man sollte voll und ganz hinter seiner Idee stehen, sich aber auch die Grenzen der eigenen Möglichkeiten eingestehen sowie bedacht und mit der Fähigkeit zur Umsetzung von Kritik vorgehen. Außerdem darf man nicht so schnell aufgeben und man muss mutig sein.

6. Wie lautet deine Message, was möchtest du in der Welt verbreiten?
Oh, da würden mir viele lehrreiche Weisheiten und Sprüche einfallen, denen ich mich anschließen würde. Stattdessen versuche ich es mal mit meinem selbst entwickelten Motto: "Das Ganze, durch das Prisma betrachtet, spaltet sich in viele kleinere Aspekte. Plötzlich wirkt es größer und farbiger als zuvor - und bleibt dennoch ein und dasselbe."
Jeder verstehe darunter, was er für richtig hält.

7. Wenn die Welt nur noch einen Tag existieren würde - was würdest du tun?
Eigentlich ist das ja ziemlich egal. Am nächsten Tag würde sich keiner mehr dran erinnern. Und am nächsten Tag hätte ich auch nichts mehr von dem, was ich an diesem letzten Tag getan habe. Man handelt und schafft doch jeden Tag nur, um die Wirkung später zu erfahren. Deshalb kann man nur eines tun, wenn die Welt nur noch einen Tag existiert (und man das auch weiß, ansonsten würde sich die Frage erübrigen). Nein, ich meine nicht, schreiend im Kreis rennen und eine Panikattacke bekommen (obwohl...), sondern die letzten Momente genießen und etwas tun, das zumindest kurzweilig Freude bereitet. Ich würde wohl mit meinem Mann unser noch übrig gebliebenes Geld raushauen, um nach Schottland oder Island zu fliegen, die Erde noch einmal genießen und kurz vor deren Ende den sanften Tod durch Gift oder dergleichen einer Zerstückelung vorziehen.

8. Wie weit bestimmt das Bloggen deine Wahrnehmung im Alltag?
Ich blogge ja noch nicht so lange und habe auch noch keine großartigen Erfolge zu verzeichnen. Deshalb sind die Auswirkungen noch nicht so groß, bis auf manche Momente, in denen ich mir gewisse Szenen als lustig formulierten Blogpost vorstelle. Auf das Schreiben bezogen, um das es auf meinem Blog auch geht, bestimmt es eigentlich meine gesamte Wahrnehmung. Immerzu arbeitet es in meinem Kopf, ich spinne meine Projekte weiter, werfe einen kritischen Blick auf einige Logikfragen... Die Liste wäre endlos. Oft träume ich auch einfach vor mich hin, um mir Situationen auszumalen und in fernen Welten zu treiben.

9. Gibt es Dinge, die du ohne deinen Blog nicht erreicht oder erlebt hättest? Welche sind das?
Siehe oben, ich blogge noch nicht so lange. Allerdings habe ich mich bereits in der kurzen Zeit viel mit anderen Schreiberlingen ausgetauscht, Schreibtipps gelesen und andere Blogs über das Schreiben gefunden, wie noch nie zuvor (bin eher jemand, der still für sich allein im Zimmer sitzt und schreibt). Ich mache mir auch mehr Gedanken über meine Art und Weise zu schreiben. Außerdem konnte ich mir inzwischen tägliche Schreibzeiten zulegen, die mich bisher in meinem Projekt enorm vorangebracht haben.

10. Was sind deine Marotten/Macken, die dich umso liebenswürdiger machen?
Haha, ob sie mich liebenswürdiger machen, weiß ich nicht. Man kann aber auf jeden Fall festhalten, dass ich bestimmte soziale Ängste habe, die mir das tägliche Leben nicht gerade erleichtern. Das fängt beim ganz normalen Rausgehen ohne Bedenken an und gipfelt in meiner Unfähigkeit, Kontakte zu knüpfen und ein normales Gespräch bzw. Smalltalk zu führen ohne jede Sekunde fieberhaft zu überlegen, was ich wohl sagen soll. Das sollte und wollte ich eigentlich nicht hierhin schreiben, es ist aber definitiv meine größte Macke. Als liebenswürdig würde ich sie nicht unbedingt bezeichnen, denn mich stellt sie jeden Tag vor neue Herausforderungen, aber ich kann mir vorstellen, dass ich auf andere Menschen manchmal ziemlich verpeilt, schüchtern, verschlossen und ungeschickt wirke.

11. Was ist für dich das Wichtigste im Leben? Das können Familie, Freunde, Werte, aber auch materielle Güter sein.
Puh, letzte Frage. Das ist anstrengender als ich dachte, macht aber auf jeden Fall Spaß und gibt Anregungen, mal über etwas anderes zu schreiben. Also natürlich ist mir das Schreiben und das ich dieses ausleben kann sehr wichtig, weiterhin mein Mann und natürlich auch der Rest meiner Familie.

So, das waren ja mal interessante Fragen, die Sarah sich da ausgedacht hat. :)
Nun zu meinen Fragen, die ich mir gerade willkürlich ausgedacht habe in stundenlanger Arbeit analysiert und mit empirischen Befunden entwickelt habe. :D


  1. Welche Vorurteile haben andere Menschen häufig, wenn sie dich das erste Mal sehen bzw. das erste Mal mit dir reden?
  2. Wie fühlst du dich bei der Vorstellung, dass im Prinzip jeder Mensch weltweit deine Gedanken und auch persönliche Dinge auf deinem Blog lesen kann?
  3. Wenn du dir eine Superkraft aussuchen könntest, welche wäre das dann?
  4. Wie ist die Reaktion deiner Freunde/ Familie/ Bekannten, wenn du ihnen von deinem Blog/ deinen Schreibprojekten erzählst (falls du ihnen überhaupt davon erzählst)?
  5. Würdest du lieber einen entspannten Urlaub mit Wellness, etwas Kultur und Party machen oder einen Abenteuerurlaub in der Wildnis inklusive Zelten, Wandern/Trekking und Überlebenstraining?
  6. Wenn du in einem beliebigen Paralleluniversum leben könntest, welches würdest du dir aussuchen und warum?
  7. Welche Erfahrung in deinem Leben hat dich bis heute geprägt?
  8. Wie gehst du beim Schreiben vor und müssen irgendwelche besonderen Voraussetzungen erfüllt sein, damit du dich so richtig in deine Geschichte hineinversetzen kannst?
  9. Welche Serie hast du als Kind am liebsten gesehen?
  10. Schreibst du lieber allein für dich, sozusagen hochkonzentriert, oder tauschst du dich gerne mit anderen Schreiberlingen aus?
  11. Was möchtest du auf jeden Fall in deinem Leben erreicht oder erlebt haben, bevor du stirbst?
Ich bin sehr gespannt auf die Antworten und nominiere:
  • Kate von Kate's little sweet Things
  • Anna von Anna Krethes Blog
  • Kim von Pumerogo's Blog
Ich hoffe, die Nominierten sind auch mit ihrer Nominierung einverstanden - ansonsten kurze Rückmeldung, dann nehme ich euch selbstverständlich wieder von der Liste.
Wünsche euch viel Spaß. :)